Anne Dettmer
Anne Dettmer, 30.03.2022

In unserem Alltag oder im Berufsleben ist die Verwendung von Pronomen unumgänglich. Laut dem Duden ist ein Pronomen ein deklinierbares Wort, das ein in einem Kontext vorkommendes Nomen vertritt oder ein Nomen, mit dem es zusammen auftritt, näher bestimmt. In einer E-Mail oder in der direkten Ansprache verwenden wir in der Regel die gewohnten 3-Person-Einzahl-Pronomen, welche im Deutschen „sie“, „er“ und „es“ sind. Dabei steht das „sie“ für das weibliche Geschlecht und „er“ für das männliche Geschlecht.

Doch wie können Menschen mit einer nichtbinären Geschlechtsidentität angesprochen werden, die sich weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugehörig fühlen?

Im Englischen wird oft das „they/them“ benutzt, was sich zunehmend auch in Deutschland etabliert. Jedoch gibt es noch viele weitere Formen, wie beispielsweise „em“, „eos“ oder „as“ als Abwandlung von es. Deshalb ist es immer sinnvoll, zu Beginn nachzufragen, mit welchem Pronomen eine Person angesprochen werden möchte. Im Berufsalltag kann beispielsweise direkt in der Vorstellungsrunde von neuen Mitarbeitenden darauf eingegangen werden, indem alle ihr eigenes Pronomen mitteilen. Dies zeigt, dass für dieses Thema das Bewusstsein und die Selbstverständlichkeit da ist.

Auch auf Social Media ist es bereits gang und gäbe, im Profil sein Pronomen anzugeben. So finden sich neben dem Namen die Zusätze „she/her“, „he/him“ oder „they/them“. Mit der Verwendung soll zum einen die Ansprache definiert sein und zum anderen soll die Verwendung normalisiert werden. Des Weiteren wird dadurch auf Formulierungsalternativen und die Verwendung einer geschlechtsneutralen und diskriminierungssensiblen Sprache hingewiesen.

Wir von AENEAS setzen uns dafür ein, alle Menschen in unsere Sprache zu inkludieren und damit einen Beitrag zu einer toleranten und vielfältigen Arbeitswelt zu leisten. Neben der Anwendung von Pronomen auf unseren Profilen und in unseren Signaturen sensibilisieren wir unsere Mitarbeitenden stetig für dieses Thema. Wir träumen von einer Welt, in der niemand ausgegrenzt wird.

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